Gitarre lernen – Fakten & Mythen – DG059

12. Juli 2014

Diese Ausgabe von delamar Guitar, dem Podcast zur Gitarre und ihren Saitensprüngen, betrachtet den Lernprozess des Gitarrenspiels – wer Gitarre lernen will, kann ganz unterschiedliche Richtungen einschlagen, aber wo landest Du womöglich auf Holzweg? Wir stellen fünf Statements in den Raum, um sie zu bestätigen oder als Mythos zu enttarnen.

Viel Spaß beim Lauschen!

delamar Guitar #059 – Gitarre lernen – Fakten & Mythen

Statement 1: Je früher man anfängt, desto besser wird man später … STOP … Statement 2: Wenn man sich als guten Gitarristen bezeichnen will, muss man jeden Song nach Gehör nachspielen können … STOP … Statement 3: Nichts ist praktischer als eine gute Theorie, man muss sein Wissen ständig erweitern … STOP … Statement 4: Unterricht hat nichts mit dem spielerischem Potenzial zu tun und Musikschulen sind Karrierebremsen, weil der eigene Stil nicht entwickelt werden kann … STOP … Statement 5: Musikalische Flexibilität ist das A & O und die Scheide zwischen gut und schlecht … STOP.

Wie fällt dein Urteil über diese Thesen aus? Von welchen Erfahrungen kannst Du berichten? Was ist Fakt, was Mythos? Wir freuen uns auf dein Feedback!

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5 Kommentare

bei “Gitarre lernen – Fakten & Mythen – DG059

  1. Slashgad Jul 13, 2014

    Hi!
    Interessanter podcast mal wieder! Ich höre euch regelmäßig. Ich bin Gitarrist und Gitarrenlehrer. Und arbeite gerade an einem Gitarrenbuch , indem auch einiges an Theorie vorkommt (ja, noch eines…). Eure Statements haben mich darin bestärkt.
    Zur Vielseitigkeit möchte ich noch eines anmerken: vielseitig sollte vor allem der Lehrer sein! Er sollte in alle Stile einigermaßen einführen können. Ich habe in den achtzigern auch mit Klassik Unterricht angefangen, weil es noch keinen guten E-Gitarren Unterricht gab damals. Das hat mir dann allerdings gefallen und ich hab dann später beides gemacht.Es geht ja im Unterricht auch um eine Horizonterweiterung, für die man aufgeschlossen sein sollte!

  2. Slashgad Jul 13, 2014

    Noch was – zu meinem Wünschen: mich würde interessieren, was man beim Recording mit Modelling-Software beachten muss. Und wie sich die verschiedenen Programme unterscheiden.
    Ich kenne GUITAR RIG von NI und AMPLITUBE. Und in CUBASE, GARAGEBAND und REASON z.B. ist ja auch schon so was drin. Taugt das auch was und was gibt’s sonst noch empfehlenswertes? Und was sollte ich dafür an Hardware haben? Und ist das überhaupt empfehlenswert, wenn man an die Latenz denkt?

  3. Bertram Heinrichs Jul 13, 2014

    Leute, ich mag euch doch sooooo sehr. Aber diese Sendung war Bullshit von der ersten bis zur letzten Sekunde. Ihr habt euch in einem Pseudoelfenbeinturm eingesperrt und wie Blinde über Farben geredet. Eine richtige Musikschule habt ihr alle wohl noch nicht besucht? Das richtige Profis trotz ihres Erfolgs und Könnens, immer noch Unterricht nehmen – und zum Teil geben sie selbst Unterricht – das scheint euch nicht bekannt zu sein. Selbst studierte Top-Klassik-Profis haben u.a. eigene Bands und spielen ganz andere Musikrichtungen. Weil sie vielfältig musikalisch begeistert sind. Ich kenne eine Konzertpianistin auf internationalem Niveau – Steinway-Wettbewerb-Gewinnerin usw. Bei Claudio Abbado gespielt. Die hat eine eigene Jazz/Soul-Band und singt traumhaft gut. Bitte, liebe Delamar-Leute, verbreitet in Zukunft nicht mehr solchen engstirnigen Quatsch. Das war wirklich ganz schlimm und wertet euer musikalisches Können richtig sehr ab. Sorry und alles Jute!

    • Moin.

      Irgendwie ist das doch jetzt sehr verallgemeinert.

      Was hat dich denn genau gestört?!

      Gruss
      Henry

  4. Alles ‘ne Frage der Prioritäten.
    Man muss nicht jedes Instrument lernen, welches man spielt. Gerade wenn die Gitarre nur als Teil des Gesamtarrangements betrachtet und diese versucht im Studio und in der Komposition zu integrieren (abhängig natürlich auch vom jeweiligen Stil).
    Eigentlich muss man nicht ein einziges Instrument lernen, solange man Intuition besitzt und eine Vorstellung davon hat, wo es musikalisch hinführen soll.
    Theorie macht keine Musik und macht Musik auch nicht besser. Bin ferner auch der Meinung, dass derjenige, der weniger Background hat, dazu neigt, pragmatischer und schnörkelloser zu spielen und sich nicht in endlosem Sologewichse und übertechnischer Komposition/Performance verhaspelt. Das ist songdienlicher. Einfache und direkte Strukturen in der Musik bleiben generell besser im Ohr hängen. Diesen (songdienlichen) Weg wählt naturgegeben der Autodidakt, der nicht zuviel an Theoriegebilde und spieltechnischem Gefummele zulässt.

© delamar.FM