Songtexte schreiben – Perspektiven #262

22. April 2014

Diese Episode im delamar Podcast setzt unsere kleine Serie zum Thema »Songtexte schreiben« fort – diesmal geht es um den Einsatz unterschiedlicher Erzählperspektiven. Wir diskutieren die Wirkung, die unterschiedliche Sichtweisen auf die Wirkung deiner Texte haben können. Das Ganze garnieren wir mit Beispielen.

Viel Spaß!

delamar Podcast #262 – Songtexte schreiben – Perspektiven

Welche Perspektiven kannst Du als der Erzähler in deinen Songtexten einnehmen? Wir unterscheiden zunächst in »Ich«, »Ich (mit Ansprechpartner)«, »Du (ohne Ich)«, »Du (man)«, den Plural und den neutralen Erzähler. Du erfährst, welche dieser Formen meist besonders gut zu einer bestimmten Aussage oder Haltung passen, die Du transportieren willst. Auch welche Wirkung ein Wechsel der Perspektive innerhalb der Lyrics eines einzigen Songs haben kann, kommt zur Sprache.

Mach mit uns zum Schluss noch einen Abstecher zum gestalterischen Mittel der Collage. Wenn Du Songtexte schreiben willst, kannst Du es auch manchmal so angehen, Sätze aneinanderzureihen, die zunächst einmal gar nichts miteinander zu tun haben. Das und alles Weitere hörst Du in der 262. Folge des delamar Podcast – viel Vergnügen!

Antworten

Die Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.Benötigte Felder sind mit * markiert

2 Kommentare

bei “Songtexte schreiben – Perspektiven #262

  1. Peter Apr 23, 2014

    20 Euro waren es ;)
    Weiter so!

    Gruß,
    Peter
    www.human-destroyer.de

  2. Artname Sep 16, 2016

    Interessantes Podcast! Eure Klassifizierung der Perspektive weicht angenehm von der gängigen Darstellung ab. Was ich besonders gut fand, waren die Hinweise darauf, dass die Perspektive allein bereits über das Interesse des Zuhörers entscheiden kann.

    Was mir fehlt: Ihr hättet Euch mehr damit beschäftigen können, warum wer welche Perspektive bevorzugt. Scheinbar bestimmt ja die Musik und/oder das Genre die Erzählperspektive. Manchmal von mir aus auch besungenene Ereignisse (Krieg, Politik, Sportereignissen).

    Aber das ist die halbe Wahrheit. Vieles bestimmt auch die Psyche des Texters. Es hat natürlich auch mentale Ursachen, wie nah oder distanziert ein Texter schreibt. Schreiben kann. Ironie zum Besispiel wird als Stilmittel gelehrt, ist aber auch typenbedingte Konfliktverarbeitung. Ein Autor sollte schon versuchen, seine bevorzugte Perspektive zu hinterfragen. Und deshalb auch nicht verzweifeln, wenn er von psychologisch anders geprägten Typen mal ein unerwünschtes Feedbacks bekommt…. ;-)

© delamar.FM