Songs raushören – DG067

25. Oktober 2014

Wie kannst Du Riffs aus einem Song heraushören, um sie nachzuspielen? Dieser Frage gehen wir in der 67. Episode von delamar Guitar nach. Dabei betrachten wir alle grundsätzlichen Methoden, die technischen Hilfsmittel in Sachen Software und Hardware sowie den theoretischen Background, der zur Rekonstruktion von Tonfolgen und Akkorden dienen kann.

Viel Spaß!

delamar Guitar #067 – Songs raushören

Wie stellst Du es am geschicktesten an, wenn Du Akkorde und deren Abfolgen aus einem Song heraushören möchtest? Im Folgenden soll schon mal auf die wichtigsten Dinge stichpunktartig hingewiesen werden, während Du die Details wie gewohnt in Audioform abfassen kannst. Zunächst gilt es, das Lied oft anzuhören, außerdem ist es essentiell, den Grundton des Songs zu finden. Weiterhin diskutieren wir mögliche Helferlein wie spezielle Software und Kopfhörer zum besseren Erkennen von Tönen.

Wie sehr hilft Harmonielehre? In der Popmusik gibt es jedenfalls »klassische« Akkorde und Tonfolgen. Schließlich reden wir über das Spielen nach Tabs und den großen Fundus an Lernvideos auf YouTube.

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3 Kommentare

bei “Songs raushören – DG067

  1. Slashgad Okt 26, 2014

    Hi – wieder ein gutes Thema!

    Also ich finde GUITAR RIG oder eine DAW etwas überdimensioniert für das Timestreching (bzw Verlangsamen) oder Loopen! RIFFSTATION ist sicher eine nützliche Software – kostet aber. Es gibt das auch noch TRANSCRIBE – das wurde nicht erwähnt – kostet aber auch.
    Ich mache das mit AUDACITY – das ist sehr simple – Pitchshift und Timestretch (auch nach bpm – wenn man das Ausgangstempo ermitteln kann) sind da kein Problem. Das ist frei und kann auch so einiges. Einen EQ gibt es auch – allerdings nur zum reinrechnen. Ein paar Spuren kann es auch aufnehmen – was will man mehr. Bevor man die DAW hochfährt…

    Und dann ist da noch eine Sache:

    Wenn man was lernen will dabei, da sollte man die Chords auch selbst raushören! Gleiches gilt für Soli usw!
    Läd man sich nur irgendwelche ASCII-TABs (womöglich noch ohne Rhythmus) runter oder schaut sich ein Video-Tutorium von zweifelhafter Qualität an, ist der Lern-Effekt sehr gering. Man muss ja nicht alles selbst raushören, aber jeder selbst erarbeitete Song bringt dich enorm viel weiter. In vielerlei Hinsicht – technisch, rhythmisch, gehörmäßig und von formalen Sachen lernt man auch ’ne Menge.

    Beim YOUTUBE-Gitarrenlehrer schlechthin JUSTIN (Sundercoe / „justinguitar.com“) gibt es auch einen ca 15-teiligen Kurs, wo man das Transkribieren lernen kann („Transcribing“). Falls man der englischen Sprache mächtig ist…
    Der hat nebenbei gesagt auch sehr exakte Tutorial-Vides auf seinem YOUTUBE-Kanal – das Beste, was es im Netz so gibt, würde ich sagen!

    GUITARPRO ist natürlich schon eine tolle Software – u.a auch zum Techniktraining. Da gibt es für 1-2 € auch sehr exakte komplette Transkriptinen (Partituren) einzelner Songs (auf mysongbook.com).

    Akkord-Analyse beherrscht übrigens auch der MAGIX-MUSIC-MAKER (nicht so toll) und die BAND-IN-A-BOX-Software (da hab ich’s allerdings noch nicht ausprobiert).

  2. Sid.Vicious Okt 30, 2014

    Um Songs rauszuhören hat mir ein Tipp echt gefehlt!

    Der Hinweis auf verschiedene Tunes, wie oft wollte man als Anfänger was raushören und es passt immer irgendwie nicht. Oder Griffe sind unmöglich laut Tab bzw Guitar Pro.

    Da kann es ein sehr guter Tip sein wenn man weiss dass einige Bands ihre Klampfe um einen halb oder Ganzton runterstimmen. oder gar noch tiefer (siehe Metal drop d)

    und oh wunder auf einmal klappts mit dem raushören und mitspielen.

  3. Stephan Nov 14, 2014

    Ich habe mal Riffstation ausprobiert, die Aussage es trifft die Akkorde sehr gut würde ich als falsch bezeichnen.

    Riffstation gibt nur die Grundakkorde an. Der Anfang von Cranberries Zombie ist da ganz interessant.

© delamar.FM