Sollten Musiker politisch werden? #253

11. Februar 2014

Was denkst Du? Sollten sich Musiker politisch äußern? Der delamar Podcast Numero 253 ist aufgrund der engagiert diskutierten Thematik etwas länger als üblich. Mit einem Gast, der unsere gewohnte Podcast-Runde bereichert, werfen wir diverse Aspekte auf, die diese große Frage im Detail vertiefen – Musikbusiness & Politik, geht das?.

Viel Vergnügen mit dieser Folge!

Musik & Politik #252

Zusammen mit Michael Belloth von Störte.Priester – zudem Autor diverser Testberichte auf delamar – diskutieren wir die Frage, ob und inwiefern sich Musiker politisch äußern bzw. betätigen sollten. Manche begreifen die Welt so, dass praktische jede menschliche Regung auch eine politische Handlung im weiteren Sinne sei, doch um einen Zugang zum Thema zu bekommen, nehmen wir es im Detail auseinander. Bereits gestern in der Ankündigung zum Podcast hatte die Frage auf Facebook einige delamari zu recht leidenschaftlichen Antworten angeregt.

Wie mag es wohl unter den Moderatoren zugegangen sein sein? Der Thematik Rechnung tragend ist diese Episode etwas länger als sonst. Das sollte nicht verwundern, denn Politik und gesellschaftliches Engagement ist seit jeher eng mit der Kunst und sicher ganz besonders mit der Musik im Speziellen verbunden!

Es ist erneut eine spannende Sendung mit Herzblut und Humor geworden. Wie üblich kannst Du sie direkt anhören oder als MP3-Datei herunterladen, um sie dir später zu Gemüte zu führen. Viel Spaß!

Antworten

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17 Kommentare

bei “Sollten Musiker politisch werden? #253

  1. Alice Feb 11, 2014

    Ich finde es gut, dass in Deutschland die schöne Meinungsfreiheit herrscht und Musiker die auch gerne in ihren Texten nutzen dürfen! Ich meine manche könnten es auch schaffen Jugendlichen die Politik etwas näher zu bringen… aber bei den meisten Musikern, die politische Texte haben sind diese… extrem… und zeigen nicht „hier das und das könnt so sein“ sondern die sind eher „So hat es zu sein! Alles andere ist scheiße!“ Klar unterstütze ich die Ärzte wenn die sagen dass Nazis scheiße sind aber irgendwie wird man echt dazu gedrängt… (Ist halt jetzt ein Punkt bei dem viele zustimmen…) Ich steh ja total auf Frittenbude und Egotronic… aber wenn ich auf die Texte höre… kann ich manchma echt kotzen so links sind die :’D ich find das dann wieder übertrieben. Und wenn ich jetzt auf ein Egotronic Konzert gehen würde und ich mal irgendwas gegen Ausländer sagen sollte oder generell gegen die Linke Partei (darf ich ja durch die Meinungsfreiheit), würd ich vermutlich eins aufs Schnäutzchen kriegen :’D oder zumindest in ne krasse Diskussion einbezogen werden… und dazu bin ich nicht auf nem Konzert… ich will Musik hören und tanzen…

    Mein Fazit: Politik in der Musik gerne, wenns nich übertrieben ist oder aufgezwängt wird…

  2. Ich hab das auch mitbekommen, dass da einige Rapper auf lieb getan haben und gespendet haben, aber selbst wenn sie damit ihre popularität erhöhen wollten, haben sie auch eine Message bei ihren Fans hinterlassen. Kollegah hat in dem zusammenhang zum Beispiel gesagt, „heute machen wir einmal was gescheites, wir gehen Spenden“. Vielleicht macht ihn das bei seinen Fans beliebter, aber umgekehrt beeinflusst es auch wieder seine Fans, die vielleicht eine größere Wertschätzung und Respekt für sozziale Projekte empfinden, oder sogar selbst Spenden.

  3. Unpolitisch Feb 11, 2014

    Politisch darf man als Musiker gerne sein, aber nur wenn es auch „politisch korrekt“ ist. Ansonsten starten gewisse Leute sofort eine Hetzkampagne mit der Absicht die Existenz des Musikers für immer zu zerstören.

    Selbst bei harmlosen Bands wie Frei.Wild drehen die „Gutmenschen“ ja schon komplett durch und versuchen es mit Zensuranträgen und öffentlichen Boykottaufrufen.

  4. audiobus Feb 12, 2014

    Richtig, stimme Maria zu! Wer genügend Grips in der Birne hat, der wird von Rattenfängern jedweder Art nicht gecatched. Dummerweise lassen sich nicht so clevere Zeitgenossen dafür um so leichter von Parolen (egal ob politisch, musikalisch oder beides) einfangen und lenken. Ich möchte Bob Dylan, Marley, Lennon, Bad Religion, Clash, New Model Army, Rage Against the Machine oder auch Konstantin Wecker nicht missen. Bands wie Störkraft, Screwdriver etc. betreiben klare Hetze, finden allerdings auch Gehör. Bands wie Frei.Wild spielen mit nationalistischen Untertönen, betreiben othering und auch die wissen ganz genau, was Sätze wie „wenn’s Dir hier nicht gefällt, dann hau doch ab“ unterschwellig bewirken können.
    Jeder Musiker bezieht irgendwie einmal politisch Position, sei es sozialkritisch, systemkritisch etc. pp. Für viele Positionierungen bin ich persönlich dankbar, manche halte ich für fragwürdig und manche lehne ich ab. Und ja, es gibt zum Glück Gesetze, die Grenzen setzen sei es Faschismus, Sexismus, Gewaltverherrlichung etc betreffend.

    Es gibt keine Kunst, die vollkommen unpolitisch ist. Selbst die Heimatmelodien in der ARD sind politisch, vertreten ein Heile-Welt-Bild a la CSU. Jede Zeit hat ihre Musik und jede Musik findet in einem gewissen politischen Umfeld statt. Sogar die NDW wurde als Ausdruck vollkommener unpolitischer Haltung interpretiert und das wiederum wurde ihr angekreidet. Grunge war wiederum die musikalische Antwort einer politisch desilusionierten Generation X, die sich gegen den Kapitalismus und die Konsumgesellschaft stellte. „Here we are now, entertain us“ wurde zur politischen Aussage einer ganzen Generation. „Belfast Child“ oder „Zombie“ waren politisch bis zum geht nicht mehr. Musik wird immer politisch sein, egal was kommt. Künstler müssen sich nur bewusst sein, welche Macht sie haben und welche Stimmungen sie anheizen können. Und wenn sie sich dann hinter dem Begriff Kunst verstecken, weil sich dieser oder jener Track gerade deshalb auch so gut verkauft, dann sind sie eben genauso geld- und aufmerksamkeitsgeil wie soviele andere.
    Mein Fazit: Künstler sind Menschen aber sie sind keine besseren Menschen!

  5. polyaural Feb 12, 2014

    Habe gerade die Sendung gehört. Schade. Vertan.

    Was bei mir von der Sendung hängen blieb war nur: Egal was einer tut, verantwortlich ist er dafür nicht. Macht was ihr wollt, die Welt wird dadurch nicht besser oder schlechter.

    Und das ist Quatsch. Es gibt kein „Privat“. Kein Mensch geht durch die Welt und ist unbeeinflussbar durch das Tun anderer.

    Und wer diesen Einfluss negiert, der belügt sich selber. Vielleicht auch, weil es ihm so bequemer ist? Er muss dann immerhin sein eigenes Vorbild nicht in Frage stellen.

    Nochmal: Musik hat immer einen Einfluss. Ansonsten würden Nazis kein Geld ausgeben um CDs mit ihrem kruden Gedankengut in Musik verpackt auf dem Schulhof verteilen …

  6. Maria Kimberly Feb 12, 2014

    @polyaural: Schade, dass nur das bei dir hängen geblieben ist. Denn genau DAZU („verantwortlich bin ich nicht“) waren die Meinungen extrem konträr. Ich bin absoluter Verfechterin des GEGENTEILS. Mike sah das anders.

    • Polyaural Feb 12, 2014

      Maria, das habe ich durchaus bemerkt, und fand es auch gut wie Du »dazwischen« gegangen bist.

      Aber es ist wie bei den Abstimmungen zur Masseneinwanderung in der Schweiz. Die Einwanderungsgegner haben scharf gezeichnete Argumente gegen die Einwanderung, während die Beführworter nur ein vages Gefühl des Zusammenhalts haben. Das war in dem Podcast am Montag ähnlich.

      Was will man auf die scharfe Frage »Wird die Welt schlechter wenn ein Verwirrter dummes Zeug singt?« antworten? Manchmal ja, manchmal nein. Scharfe Frage, schwammige Antwort. Was bleibt? Die scharfe Frage ist nicht befriedigend beantwortet worden.

      Und das ist es was ich damit meinte als ich beschrieb, was bei mir von der Sendung übrig blieb. Schade, oder?

  7. Peter C. Feb 12, 2014

    Ich kann Carlos und vor allem MK ganz gut verstehen, das ihr da die Hutschnur platzt, wenn man sich aus seiner Verantwortung stehlen will und fragwürdige Botschaften als „Kunstrichtung“ verkaufen will und die Verantwortung und Prävention doch Dritten überlassen solle, diese Botschaften entsprechend interpretieren zu sollen.

    Ich möchte natürlich niemanden beleidigen, jedoch eine solche Auslegung von Verantwortung(slosigkeit) möchte ich als äußerst, naja, sagen wir mal „kurzsichtig“ bezeichnen.

    Jeder Musikschaffende macht sich mit seiner Musik und Texten Gedanken darüber, welches Zielpublikum man damit erreichen wolle. Als z.B. Hardrocker versucht man ja auch nicht, seine Fans auf einem Festival für Alpenhornjodler zu generieren.
    Dann aber zu glauben, man beeinflusse sein Zielpublikum nicht oder sogar zu glauben, das ein Publikum ja aus anderen Beweggründen im Hause ist um aber explizit diese Band, Genre oder Botschaften zu hören und es dennoch Dritten überlassen sei, diese dann zu interpretieren… also da fehlen mir die Worte.

    Ich koche doch auch nicht für meine Gäste und frage dann irgendeine Person die überhaupt nicht anwesend war, ob es denn wohl geschmeckt hätte, oder ?

    Ich jedenfalls finde eine solche Auffassung von Eigenverantwortung die unter einem Deckmantel oder Alibifunktion der Kunst propagiert wird, nicht nur als sehr kurzsichtig, sondern sogar auch als gefährlich. Da kann man die TV-Landschaft in Deutschland noch so (berechtigt) in Frage stellen, aber letztlich bedient man explizit mit dieser Art „künstlerischer Auffassung und Freiheit“ auch ganz genau dieses Klientel !

    Zum Thema Politik und Musik:
    Politik war schon immer wesentlicher Bestandteil von Musik und beeinflusst deutlichst. Als sehr gutes Beispiel der Moderne wäre z.B. der Vietnamkrieg und die Musikbewegungen zu nennen, die großen Anteil zu damals politischen Auffassungen und Wandel (und nicht nur in den USA) hatten.
    Sozialkritik und politisches mag sicherlich genauso Bestandteil sein, wie das Wort „Love“ in fast jeder Ballade.
    Allerdings finde ich Formen von Extremismus als fehl am Platz, weil Extremismus ganz genau dazu dient, ganz gezielt und bewusst eine Meinung zu propagieren oder zu steuern.

  8. Mensch Feb 13, 2014

    Eure Kernaussage ist, Hey Leute seid alle gleich, sagt,denkt,fühlt das Gleiche und lebt schön friede freude eierkuchen! Arme Menschheit, kümmert euch um eure eigenen angelegenheiten und interpretiert nicht über sachen die ihr nicht versteht!
    Mike ist der einzige der vernünftig und frei argumentiert, kommt aber kaum zu wort oder wird einfach unterbrochen, schade schade!

    Willkommen zurück in der Steinzeit

    • Matthias Müller Feb 13, 2014

      Wie kommst du denn zu deinem Schluss, daß alle gleich seien sollen? Carlos und Maria sagten nur, daß jeder Künstler eine gewisse Eigenverantwortung für seine Texte hat. Mike sieht das nicht so….. und das ist ja sein gutes Recht!

      Aber was hat das alles mit der Steinzeit zu tun?

    • Maria Kimberly Feb 14, 2014

      @Mensch: das sind GENAU die Post, die icn meine.
      Vollkommen unreflektiert und am Thema vorbei.

      NIEMAND hat auch nur im Ansatz gesagt, dass z.B. Mike nicht die Musik machen kann, die er tut. ICH habe nur gesagt, dass aus MEINER Sicht man dann auch Verantwortung für seine Texte nehmen muss (ähnlich wie ein Journalist).

      Wenn du als Musiker glaubst deinen „künstlerichen“ Erguss anderen zu präsentieren, dann musst du auch das Feedback abkönnen und dich nicht mit pseudo-künstlerichen Argumenten rausziehen.

      Es gibt auch genug Leute, die meine Musik Scheisse finden. Na und? Damit muss ich leben. Genau DAS ist Meinungsfreiheit.

      Dein Post zeigt nur wieder einmal, das du „glaubst“, dass wir „rechts-bashing“ betrieben haben, wo kein „rechts“ ist. Aber darum ging es leider gar nicht….

      Posts wie diese bestärken mich nur in dem, was ich im Podcast gesagt habe…

  9. Boah nee, jetzt muss ich mich hier mal einklinken !

    Als ich den Titel der Sendung las, hatte ich die Hoffnung, das WENIGSTENS IHR als Musikschaffende doch in der Lage sein solltet, das Thema mal wirklich frei von allen Vorurteilen (und VorVerurteilungen) aufzugreifen.

    Im Verlauf der Sendung konnte ich auch nahezu jedes Statement unterschreiben, BIS DANN DAS FOTO DEN ONKELZ ins Spiel kam.

    Ab diesem Punkt kam dann leider wieder der übliche „GossenJournalismus“ raus, den ich von Euch eigentlich SO nicht kenne !!!!!
    Hättet ihr nich so DEUTLICH auf diesem Punkt mit der 88 rumgeritten (ich kenne das Foto NICHT <- bin nicht bei FB), dann hättet IHR ein Zeichen setzen können, wie SOUVERÄN man mit diesen "Kontrovers-Bands" umgehen kann.

    Aber leider seid ihr offenbar, wie so viele andere Journallien vor Euch, auf eine plumpe Provokation reingefallen und bellt im Chor mit allen anderen selbsternannten "Gesellschafts-Rettern" um die Wette.
    Auch wenn Carlos anfangs noch versucht hat, die Situation zu retten, als er das Bild gesehen hat, war es leider vorbei mit der Objektivität und der löbliche Ansatz der ganzen Sendung war weggeblasen !!!

    Ich prangere gar nicht erst an, daß ihr auf einen WEITAUS GRÖßEREN TEIL, politisch motivierter Musik NICHT eingegangen seid.
    Als da wäre die gesamte PUNK-Bewegung der 80' Jahre, die Neue Deutsche Welle (mit meistens HOCHPOLITISCHEN Aussagen), Ton Steine Scherben, die frühen "Schandtaten" der Ärzte (Helmut Kohl schlägt seine Frau), der Toten Hosen (Liebeslied), Udo Lindenberg (Sonderzug nach Pankow), Westernhagen (Freiheit), um nur ein paar Beispiele zu nennen…..

    Stattdessen wieder der übliche dünnflüssige Einheitsbrei mit den Böhsen Onkelz und Frei.Wild auf der einen – und RAMMSTEIN auf der anderen Seite.

    Leute, da wäre MEHR drin gewesen !!!!!!

    Ein paar Fragen, die ich gestellt hätte:

    – darf ein Künstler, der offen in seinen Texten zu Gewalt an Frauen, anders – Denkenden/Glaubenden/Liebenden aufruft einen Integrationspreis bekommen von deutschlands gröstem Verlagshaus ?

    – was wurde aus der Forderung "macht kaputt was Euch kaputtmacht" ?

    – welchen Einfluss hatte der Sonderzug nach Pankow und brauchen wir HEUTE ein Lindenberg-Musical ?

    – wo ist der großkotzige Westernhagen mit seinen Visionen heute ?

    – warum hat Herbert Grönemeyer (wie viele andere Musikgrößen auch) Deutschland verlassen und ist nach England migriert ? Läuft für diese Leute was falsch bei UNS ???

    Solche Fragen hätte ich mir gewünscht, aber keine stupide Onkelz-Bilderdiskussion.

    Ich fand die Runde wirklich sehr kompetent und mit dem Michael aus der "Kontrovers-Ecke" war auch ein toller Gegenpol vorhanden.
    Maria und Er haben das wirklich gut auf den Punkt gebracht, und auch die Anderen waren gut drauf.

    Nur leider fehlte halt dann schnell wieder die Tiefe in der Diskussion und als dann das Onkelz-Foto "zerrissen" wurde, hab ich abgeschaltet……..

    Sorry Leute, aber das hättet IHR besser gekonnt !!!
    Vielleicht demnächst das Thema mal 2 Wochen lang vorbereiten und sich mal damit beschäftigen ABSEITS von Onkelz, Frei.Wild, RAMMSTEIN und den Toten Hosen.

    Hier wäre so viel mehr drin gewesen – SCHADE für eine eigentlich tolle Sendung mit einer motivierten Runde.

    Ich hatte eigentlich am Anfang der Sendung schon die Hand auf dem Spenden-Knopf – aber nach dieser journallistischen Niederlage (Onkelz-Foto) gibts erstmal nix von mir !!!!

    Denkt mal drüber nach……

    Gruß,
    Danny

    • Matthias Müller Feb 20, 2014

      Also das mit der Spende ist echt lustig….. Hut ab! Da ist mir doch vor lauter Lachen glatt der Belugakaviar vom Shrimpsbrötchen gefallen!

      Ich finde es aber nur konsequent bei dem Thema Onkelz abzuschalten und gratuliere dir zu deiner Entscheidung. Leider hast du aber dadurch nicht mitbekommen, daß wir alle deine Fragen danach geklärt haben….! Also immer bis zu Ende hören…… :-)

      Sorry – Wollt auch mal nen Witz machen!

      Aber jetzt zu deinen einem gutem Punkt – mir haben auch die ganzen Udo Grönehagens in der Sendung gefehlt! Aber Maria hat ja schon geschrieben, dass dieser Schwerpunkt der Musik-Gruppen natürlich dem Gast geschuldet war. Wenn es allein nach mir gegangen wäre, hätten wir über ganz andere Gruppen geredet. Geht es aber nicht, das ist Pech für mich – Glück für dich.

      Die Show war aber meiner Meinung nach trotzdem für die Großzahl der delamari sehr unterhaltsam und informativ und damit in keiner Weise eine Niederlage…..!

      Ich schmeiß mich immer noch weg……. lol

  10. Maria Huehn Feb 20, 2014

    Hey Danny,
    ein paar Sätze dazu von mir.,,

    Mit ein paar Punkten geb ich dir recht. Ich bin auch nicht wirklich glücklich darüber, dass es wieder auf Freiwild/Onkelz rausgelaufen ist. Ich glaube aber, dass das in der Natur der Sache lag, da Mike selbst halt aus der Deutschrock Ecke kommt und dadurch die Disskussion sich etwas sehr in diese Richtung gedreht hat.

    Allerdings warum soll man auch nicht diese Bands als Beispiele nehmen? Und warum nicht das „88“ als Beispiel? Diese Kritik kann ich nicht verstehen. Es ging darum, dass durch solches Klischees BEWUSST für Dinge Werbung gemacht wird, auch wenn sich die Band auf anderer Seite von Dingen Distanziert.
    Besonders verwunderlich finde ich, dass du dann in deinen Punkten als Beispiel „Bushido“ anführst. Das ist doch das selbe in Grün. Ich könnte dir bestimmt n-tausend Beispiele für Leute bringen, die genau deine Vorwürfe bzgl. Freiwild-Disskusion umgekehrt gebracht hätten. Diese Kritik ist daher für mich nicht konsequent von deiner Seite.

    Deine anderen Gesichtspunkte sind auf jeden Fall guter Stoff für eine weitere Sendung. Man kann sowas einfach nicht in 30 min abhandeln und wir werden bestimmt an späterer Stelle noch einmal auf das Thema eingehen.

    Alles Liebe,
    Maria

  11. Jetzt muss ich auch mal den Ton anmachen:

    Alles inkonsequenter Schmonzius…

    Es ist so ermüdend sich diese immerwährenden Werbungen, err Diskussionen um Freiwild und die Onkelz anzuhören. Schlechte Presse ist immerhin Presse. Und verbreitet sich. Schön, schön dämlich, dass ihr denen auch noch helft.
    Ihr haltet die und ihre Fans für gefählich und macht aber fein, fleissig Werbung für die. Auch wenns negativ Werbung ist. Nun ja…

    Ich hätte mir auch eine Diskussion über echte Bands, die wirklich was zu melden haben/ hatten, wie Rage against the Machine, Body Count, die Beatles, John Lennon, Bob Dylan, die alten Rolling Stones, The Who, Bob Marley und Gott weiss wer noch gewünscht. Aber nein, da beisst man sich an so etwas komplett unwichtigem und uninteressantem fest.

    Eigentlich wird doch heute nur noch über banales Zeug getextet. Die echten Revoluzer gibts doch gar nicht mehr. Und ich bitte darum zu differenzieren zwischen Krawall und echte politische Aussagen. Da lass ich eigentlich fast nur die Rapper gelten, die nicht mit ihrer eigenen Mode-, Perfume- und Schmucklinie Geld machen. Eminem vielleicht, obwohl, der ist ja auch fast schon Mainstream. Und ab und zu gibts auch noch mal die eine oder andere Indie Band, die den Ton anmacht. Ansonsten gibts doch nur diese eierlose Gejaule aus den Deutschland sucht den Superdeppen Schmieden.

    Na toll… In der Schule hätte man zu hören bekommen: Am Thema vorbei, setzen, Sechs.

    Amen
    Henry

  12. Erstmal dickes Lob an Maria, ich stimme ihr voll und ganz zu.

    aber zu meinem Persönlichen statement:
    zu dem Was man sag, gehöhrt auch in welchem Kontext man es sagt. Grade im Hip Hop gibt es Künstler (wie z.B. Alligatoah) die beim Rappen in eine Rolle schlüpfen und dabei auch politisch unkorrekte Dinge sagen. Wenn man sowas tut sollte man jedoch peniebel darauf auchten, dass das auch so verstanden wird.

    Abgesehn davon gilt für mich: Meinungsfreiheit und Freiheit der Künste entbinden dich nicht davon an dem gemessen zu werden was du sagst. Da kann man sich auch nicht hinter dem Begriff Kunst verstecken. Wer davon singt, dass er Blut für sein Land vergießen will, oder dass er jede Mutter f**** die nicht bei 3 auf den Bäumen ist, (oder Ähnliches) der ist einfach nur erbärmlich und sonst nichts.

    lg.
    Jona

  13. Pegida-Stinkt Jan 20, 2015

    Ich habe den Podcast gerade erst angehört. Vorerst möchte ich sagen, dass ich keinesfalls der Meinung bin, dass das Thema Grauzone nicht besprochen werden sollte. Denn wenn musikerInnen untereinander darüber urteilen muss dies denke ich nicht als Pressemitteilung gelten.
    Man bemerkt in den Kommentaren jedoch wieder recht schnell, dass anhängerInnen von den onkelz und Freiwild und diesen Störte Priestern doch nicht wirklich reflexiv erscheinen. Es gibt sehr viele deutsche Rockbands die sich nicht mit dem rechten Vorwurf befassen müssen. Wenn eine Band in ihren Liedern Propagieren muss sie seien weder rechts noch links, ist das meiner Ansicht nach nahezu immer ein Bekenntnis zur rechten Szene. Erst recht, wenn die Lieder von Todesstrafe für Kinderschänder (wobei alleine das Wort schändung nazideutsch ist, denn aus welchem Grund sollte ein missbrauchtes Kind schande empfinden) und der nichtintegration handeln. Auch die Begrifflichkeit der Denunziationen erinnert mich stark an den eigentlichen Ursprung des Wortes. Und wer dann noch glaubt die onkelz würden gaaaaaaaanz zufällig die 88 da stehen lassen, also bitte…. Dem ist doch wirklich nicht mehr zu helfen. Und wer dann noch so dreist ist zu sagen Eltern wären verantwortlich, dass ihre Kinder solche scheisse nicht konsumieren (alles bei youtube und Facebook) und sich davon beeinflussen lassen!? Respekt für so viel Unverfrorenheit.
    Zum Begriff alle extremen wären schlecht.
    Zitat rechts: Ausländer raus! Todesstrafe für Kinderschänder! (Ach man könnte lange weitermachen)
    Zitat links: kein Mensch ist illegal! Refugiés welcome! No borders no nations!

    Also da finde ich doch sind die Linken wesentlich menschenfreundlicher.
    PS: die gitarrensolos von diesen Priestern sind auch nicht so der hit

© delamar.FM