Der Weg zum Signature Sound #292

18. November 2014

In dieser Folge findest Du womöglich die richtige Fährte auf der Suche nach deinem Signature-Sound. Zunächst erforschen wir, was den wirklich unverwechselbaren, eindeutig einer Person bzw. einer musikalischen Gruppierung zuschreibbaren Klang ausmacht. Von da an verzweigten sich die Gedanken…viel Spaß mit Folge 292 des delamar Podcast!

Podcast #292 – Der Weg zum Signature Sound

Was ist diese »klangliche Handschrift«? Warum lohnt es sich überhaupt, einen eigenen Sound zu haben? Wie entdeckst Du diesen Sound für dich und wie verstärkst Du ihn? Ist der Weg dahin je nach Genre ein anderer? Welche kreativen, verschlungenen Pfade gibt es, um den eigenen Stil zu entwickeln? Haben elektronische Musiker es schwieriger, einen eigenen Sound zu kreieren? Und warum ist es eigentlich so schwierig, unverwechselbar zu klingen?

Diese und weitere Gedankenstränge verfolgen wir, wobei wir sehr hoffen, dass Du ein paar Anhaltspunkte gewinnst, wie Du zu deinem Signature-Sound kommst. Beenden wollen wir diesen Klappentext zu Episode 292 mit Arthur Schopenhauer: »Der Stil erhöht die Schönheit der Gedanken.«

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4 Kommentare

bei “Der Weg zum Signature Sound #292

  1. Gegenfrage:
    Wie wichtig ist ein eigener Sound, die eigene Feder wirklich ?

    Es gibt ein paar Kollegen die ich umgehend nach drei Sekunden an ihrem Sound erkenne.
    Ihr Sound klingt in ihrer Eigenartigkeit oder besser gesagt Merkwürdigkeit gelinde gesagt, nach Schmuh.

    Diesen geschmacklichen Eindruck teile ich auch nicht allein und würde es daher nicht als subjektiv beurteilen.
    Aber selbst wenn, als hypothetische Beispiel taugt es daher umso mehr.

    Bleiben wir also bei einem hypothetischen Fall:
    Diesen Kollegen ist es nun deutlich wichtiger einen eigenen Sound, eine eigene (sehr merkwürdige) Feder zu haben, als auch nur irgendwie ansprechende Musik zu machen, die zweifellos einer breiteren Masse eines Genre gefallen würde.
    Manches klingt zwar irgendwie interessant, weil untypisch.
    Populär werden aber wird es glaube ich weniger, weil es insgesamt einfach zu extrem spinnert merkwürdig chaotisch klingt.

    Wie wichtig und sinnvoll ist es daher nur um der eigenen Feder Willens seinen eigenen Sound zu haben, der aber in der Summe und breiten Masse eigentlich kaum anspricht oder gefällt ?

    Ich kenne auch Leute die seit Ewigkeiten meinen das Rad durch einen neuen Sound immer neu erfinden zu wollen und ihre Neuerfindungen dann auch nicht anders klingen als vorher oder wie schon eine bereits seit Jahren bekannte Band, nur viel schlechter.

    Nur den wenigsten gelingt es doch, so etwas wie ein Markenzeichen zu werden.
    Viele sind doch eher Zugaufspringer und fahren dabei allerdings gar nicht schlechter oder irgendwann sogar viel besser, als manch Pionier ;-)

    Über eine nette Diskussionsrunde würde ich mich freuen.

    • Matthias Müller Nov 19, 2014

      Guter Punkt, Mex!
      Ich glaube es ist nicht verkehrt etwas Einzigartiges in seinem Repertoire zu haben! Wahr ist aber auch: ein schlecht abgemischter oder verwaschener Sound klingt einfach mal schlecht……! Deswegen ist der Einzigartigkeit auch gewisse Grenzen gesetzt, die man nicht überschreiten sollte..! Hoffe ich habe mich verständlich ausgedrückt!

      • Eine grundlegende Frage die mich hinsichtlich Markenzeichen beschäftigt ist die, ob Markenzeichen immer Einzigartigkeit und Eigenartigkeit (in Form der Merkwürdigkeit bzw. Abstraktion) das Gleiche zu sein scheint ?

        Meine angesprochenen Kollegen zum Beispiel.
        Deren Produktionen sind wirklich so gut und klar, das sie (bildlich gesprochen) harte Gitarrenriffs mit Erbrochenem vermischen können und Du auf den Kopfhörern sogar das Platsch auf dem rechten Ohr raushörst und sofort weißt, das waren Gurken in Knoblauchsauce/Jahrgang Vorgestern.

        Aber wer will schon erbrochen vergurkt harte Knoblauchsaucen Riffs hören ?

        Daher stellt sich mir immer wieder die Frage nach dem Sinn und diesbezüglich dieser einen Formel: Einzigartigkeit X Eigenartigkeit²(weil Stereo)= sinnvolles Markenzeichen ?

  2. Guido Laub Nov 20, 2014

    Hallo zusammen,

    Ich komme aus der Gitarren Ecke und möchte gerne einen Aspekt von der Seite her einstreuhen.
    Ich bin sehr nah mit meiner Meinung an der von Maria dran.

    Während des Pod´s habe ich mir die ganze Zeit über die Frage gestellt, wie viel Sound von den Gitarristen und Helden meiner Jungend sind aus der Not geboren ? Soll heißen, wie würde sich ein Jimmy Page, ein Ritchie Blackmore, ein Rudolf Schenker oder ein Angus Young anhören, wenn Sie damals die Möglichkeiten im Soft und Hardware Bereich gehabt hätten, die wir heute haben. Ich kann mir gut vorstellen, das der Sound, nehmen wir noch mal den guten alten Jimmy, darüber entstanden ist, weil es damals gar nichts anderes gab. Man hatte nicht das Geld und man hatte keine Auswahl in der Art wie es heute vorherrscht. Kein Moneyback und kein GuitarRig geschweige denn ne DAW wie Reaper für ein paar Euro oder ein hochauflösendes Audiointerface für kleines Geld und die Mikrofone die es gab waren jetzt auch nicht immer so der Burner….Das war aber auch nicht so extrem wichtig wie dem ein oder anderen Bursche der heute versucht an diesen Sound zu kommen. Spielen wollen war die Devise. Sich über Musik ausdrücken und mitteilen wollen. Ein Lebensgefühl vermitteln und das empfinde ich als deutlich wichtiger.
    Alleine mal die Tatsache das Pickups ne Wahnsinnige Schwankung in der Produktion unterlagen im Verhältnis zu heute… aber Latte (!) die Klampfe war da und man hat sie gespielt.

    Nur mal so…

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