Q&A – Musikproduktion, Business und Co. #191

17. Oktober 2012

Launig und locker ging es auch diesmal wieder zu, doch natürlich bekommst Du auch zahlreiche handfeste Antworten auf diverse brennende Fragen im Bereich der Musikproduktion für Einsteiger und Fortgeschrittene. Praktisch wie die Rubrik der Hörerfragen, nur als Sonderservice eine komplette Sendung. Und auch in der 191. Episode gibt es wieder etwas zu gewinnen…

Viel Vergnügen und gute Unterhaltung beim delamar Podcast:

Musikproduktion, Business und mehr – Fragen und Antworten

Erneut gab es im Rahmen der »Q&A« geballte Informationen aus der Erfahrung unserer Podcast-Veteranen bei der Beantwortung einer Handvoll Hörerfragen – in hoffentlich nicht allzu alberner Stimmung, aber das musst Du selbst beurteilen.

Die thematische Bandbreite der eingegangenen Fragen war, wie bei der Musikproduktion kaum anders zu erwarten, sehr weitreichend. Ein paar Stichworte zu den in dieser Folge behandelten Themenkomplexen:

  • Dynamikumfang für deine Produktionen
  • Günstige Mikrofone für Aufnahmen im Studio
  • Plugins für die UAD-2 – was sind die besten?
  • Musikinstrumente versichern
  • Wippende Bässe mit Sidechaining
  • Audio Interfaces mit direktem, haptischem Zugriff auf den Klang
  • Musik in Eigenregie vermarkten
  • Songs covern auf YouTube?

Außerdem verkünden wir den glücklichen Gewinner der Verlosung von letzter Woche. Und es gilt erneut, an einem frischen Gewinnspiel mitzumachen – alle Details gibt es im Verlauf der Sendung.

und nun viel Spaß beim Lauschen. Auf deine Feedback zur Sendung sind wir sehr gespannt!

Antworten

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5 Kommentare

bei “Q&A – Musikproduktion, Business und Co. #191

  1. Steve-Buri Okt 17, 2012

    Nett gelaufen der Podcast =)

    Als Tipp für Jemanden, der seine Titel in die Stores bringen möchte: www.recordjet.de Dieser Anbieter bringt deine Titel überall hin (u.a. ITunes, Juno,.. ) und es kommen regelmäßig mehrere dazu.

    lg

  2. Raphael Okt 18, 2012

    Hallöle,
    nachdem ich nun mit meinem angeschwollenen Auge wieder vom Augenarzt zuhause bin, die Augenklinik mich mit der anstehenden OP auf den St. wat weiß denn ich wann für nen Tag vertröstet hat und ich ein wenig Ablenkung beim Verlaufen der Salbe im Auge benötigt habe, habe ich mir den aktuellen Podcast zur Sendung reingezogen!

    Zuerst mal vielen Dank, dass Ihr meine Lesteranfrage in eurer Sendung aufgegriffen habt. In der Tat kaufe ich euch sofort ab, dass es alles andere als Einfach ist einen Pod Cast zu produzieren und nach Möglichkeiten alle Interessen unter einen Hut zu bekommen. Ich hätte euch auch liebend gerne genaue Beispiele genannt, die mir in der Zeit aufgefallen sind, in der ich nun auch bei DELAMAR reinhöre. Zumindest habe ich mir da als teilweise beim Anhören immer überlegt, wie man das anders machen könnte, so dass der Hörer jetzt vielleicht auch mehr davon hat. Vielleicht ist es daher ab und an einfach ganz gut, einfach eine Situation anzunehmen (wie das in der aktuellen Sendung hier und da gamcht wurde) und von da aus, dann weiter zu gehen.
    ABER…ich sehe auch ein, dass es immer leicht ist zu kritisieren und würde tatsächlich die Einladung, die du mir im Podcast angeboten hast, gerne annehmen :-)

    So weit zu dem…
    Jetzt würde ich weiter noch gerne zu dem ein oder anderen Punkt in der Sendung meinen Kommentar abgeben:

    1. Zum Mikro für Gitarre und Gesang:

    Ich benutze ebenfalls das NT 2-A von Røde. Schön finde ich an dem Mic, dass man u.a. auch verschiedene Charakteristiken einstellen kann (Kugel, Acht und Niere). Das Mirkro ist einigermaßen preiswert und gebraucht findet man die noch billiger.
    Ich benutze auch weiterhin von AKG das C 3000. Das ist auch ganz ok. Das ist ebenfalls in einer ähnlichen Preisklasse.
    Ich weiß nicht, wie sich Behringer inzwischen entwickelt hat. Aber nach einschlägigen Erfahrungen mit kalten Lötstellen und deren Manier zum Plagiat zu tendieren habe ich in den letzten Jahren von Behringer aus Prinzip die Finger gelassen.
    Ebenfalls finde ich es zunächst mal kritisch den Preis als Qualitätsindikator zu nehmen. Unser Wirtschaftssystem in global und je nach dem wo produziert wird (Stichwort: Lohnkosten) und je nach dem ob ein Anbieter irgendwas kopiert oder selbst Forschung betreibt ergeben sich da sehr unterschiedliche Stückkosten. Das würde ich immer im Hinterkopf behalten.

    2. Mucke veröffentlichen:

    Wenn der Auffassung ist, man möchte sein Zeugs der Öffentlichkeit zeigen, dann denke ich sollte man das auch tun. Da würde ich auch nicht auf die anderen kucken, sondern einfach machen.
    Vereinfachen ist ziemlich einfach und da wurden auch bestimmte Plattformen genannt, wo das geht. Die Kunst liegt immer darin, wie man die Leute erreicht. Ich finde man sollte nicht vergessen, dass heute so ziemlich jeder mit wenig Geld recht gut produzieren kann und auch YOUTUBE voll ist mit Tutorials zu allem möglichen Zeugs. D.h. die ganzen Plattformen sind – ähnlich wie das Internet – voll mit Zeugs. Die Frage, die sich stellt ist, wie erreicht man nun aber die Leute???
    Da könnte es ggf. auch hilfreich sein ein Label zu suchen, das da einen ggf. unterstützen kann und entsprechende Kontakte hat.
    Wenn das Zeugs auch mit der Zielsetzung veröffentlicht werden soll, dass es vielleicht mal im Radio laufen sollte (z.B. bei nem Kulturradiosender oder so), dann führt soweit ich weiß auch kein Weg an der GEMA vorbei.
    Zur HP kann ich nur sagen…einfach mal rumfragen und fragen wer wen kennt und evtl. auch nach ner kreativen Lösung schauen.

    3. Studio Monitore für 180 Euro das Stück:

    Ich habe neulich mal von Behringer die Truth B3031A Truth in einem professionellen Tonstudio gehört. Die klangen soweit mal echt gut. Auch nicht schlecht an diesen Dingern war, dass die relativ weit nach unten gingen.

    Ansonsten sollen von KRK die Rocket Dinger nicht s schlecht sein.

    Wenn du mal bei Ebay schaust. Da findet man gelegentlich Secondhand die GENELEC 1029A. Da bekommt man gebraucht das Paar um ca. 350 – 450 Euro rum (wenn ich mich recht erinnere haben die damals neu 400 Euro pro Stück gekostet). Ich benutze die und bin ganz zufrieden. Ein kleiner Nachteil. Die untere Grenzfrequenz liegt bei 69 Hz. Bass sollte man ggf. mit nem Analyser oder mit einer anderen Referenz gegenchecken. Hat bisher aber immer ganz gut gefunzt. Ansonsten haben die nen relativ linearen Frequenzgang.

    Generell zu den Monitoren:
    Sie sollten einigermaßen linear sein, damit diese auch alles möglichst ofenlegen und nicht etwa wie HiFi Boxen den Sound beschönigen. Ziel ist es einen Mix so hinzubekommen, dass er auf möglichst vielen Systemen gut klingt. Daher kann es auch sinnvoll sein sich seinen Mix auch mit Kopfhörer anzuhören.
    Des weiteren sollte auch nicht vergessen werden, dass wenn die Akustik in nem Raum schrott ist, dann nutzt einem der beste Monitor nix, es kommt zu Interferenzen, also Überlagerungen. Das trit besonders auf, wenn z.B. der Wandabstand der Monitore zu gering ist (Abhilfe: absoptive Materialien hinter die Box und oder entsprechende Korrektur vornehmen. Manche Boxen haben dazu Korrekturschalter).
    Des weiteren sollte man sich an den Grundsatz der Symmetrie halten. D.h. immer gleiche Abstände verwenden und nicht etwa die eine Box ins Eck vom Raum stellen und die anderen dann entsprechend in die Raummitte. Dann ist das Stereobild dahin.
    at man keine gute Akustik, kann es – auch wenn es nervig ist – sinnvoll sein eher mit Kopfhörer zu mischen. Auch hier dann wieder. Möglichst linearer Frequenzgang

    4. Instrumentenversicherung:

    Es gab ne Zeit bei mir, da bin ich nur mit Instrument aus dem Haus gegangen, weil ich so gut wie nur Session gespielt habe. In meinem Gigbag hatte ich ein nicht ganz billiges Instrument und meine Handhabe war recht lax damit (habe das z.B. auch unbeaufsichtigt an der Uni Bib stehen lassen oder auch mal hnter’m Dresen im Nachtclub. Da ist nie was passiert. Von daher habe ich mir nie die Frage gestellt, ob das irgendwie sinnvoll wäre.
    Wenn es um Diebstahl geht denke ich mir, dass sich jede Tat irgendwie lohnen muss, oder? Denn es besteht ja auch die Gefahr, dass man erwischt wird und dann mit Konsequenzen zu rechnen hat. Da Equipment inzwischen eh auch billig zu haben ist und unsere Gesellschaft ein eher hohen Lebensstandart hat, frage ich mich wie motiviert man ist anderen irgendwas weg zu nehmen.
    Wenn es um Bruch geht. Instrument gut verstauen. Mein Bass hat sogar den Flub mit Rhyan Air nach Schottland überlebt. Habe halt ein paar meiner Klamotten mit ins Gigbag gepackt!

    5. XLR auf Mini Klinke:

    Es könnte sein, dass die Geräusche die erwähnt wurden entweder damit zusammenhängen, dass der Miniklingeeingang am ZOOM Gerätchen eine andere Belegung aufweist, wie die Miniklinge vom XLR.
    Konkret: Wenn der Eingang am ZOOM eine Stereobuchse hat, du den aber mit einer Monominiklinke fütterst, könnte das ggf. zu problemen führen. Da könnte es mal lohnenswert sein den Lötkolben anzusetzen und ein entsprechendes Adapterkabel zu bauen.
    Es könnte auch sein, dass die Störgeräusche mit der Masseführung zusammenhängen und es ggf. zu einer Massenschleife kommt. In diesem Fall muss das Signal galvanisch getrennt werden. Heißt: Eine DI Box dazwischen.
    Es könnte auch sein, dass die Tatsache, dass das Signal von einer symmetrischen Leitung (XLR), die aufgrund der Phasenlage diverse Störgeräusche aus der Phase rausinvertiert, auf einen Asymmetrische Leitung (Klinke, Miniklinke -> Pin 1 und 3 beim XLR werden zusammengelegt) zustande kommt.

    6. Mischpult im Studio:

    Ich benutzte mein Mischpult v.a. wegen seiner Routingmöglichkeiten und beim Einspielen für den Kopfhörermix. Tatsächlich könnte man das auch über die bei den Interfaces mitgelieferten Monitoring Konsolen machen. Aber ich bevorzuge da die analoge Variante mittels eines Pults, wo das Signal reingeht und dort entweder über die Inserts oder über die Direct outs oder ggf. auch über Aux Wege in das Interface geschickt wird.

    Eine Frage hätte ich auch noch (ok…strategisch ungünstig platziert)…Welcher Pod war das nochmal, wo die Anwälte zu rechtlichen Fragen zu wort kommen? Wo finde ich den im www?

    Beste Grüße,

    Raphael

    • Thomas "thommytulpe" Nimmesgern Okt 21, 2012

      Hallo!

      Was Deine Frage ganz zum Schluss angeht: Ich nehme an, es geht um den 10. Podcast auf, siehe http://www.delamar.tv/podcast-10-musikrecht-urheberrecht-sampling-co/

  3. Moin Moin,
    also was ich zu den Abhörmonitoren mal sagen wollte. Mache derzeit eine Ausbildung in einem Tonstudio hier im schönen Stuttgarter Westen. Unsere Abhöre hier sind u. A. die „DYNAUDIO M2 Control Room Monitors“.
    In meinem Homestudio habe ich die Yamaha HS50M (Ca. 159.- das Stück) im direkten vergleich ist der Sound der HS50M natürlich etwas „dünn“ gerade im unteren Bass Bereich (zumindest ohne Subwoofer, den gibts passend von Yamaha für ca. 499.- dazu) der Sound ist sehr linear und detailreich und tracks die auf den yamaha boxen abgemischt wurden können sich auf den dynaudio wirklich hören lassen.
    Kann die HS50M einfach nur empfehlen, das beste Preis- und Leistungsverhältnis im Bereich der Nahfeldmonitore.
    Für einen vergleichbaren Sound eines anderen Herstellers müsste man meiner Meinung nach das doppelte investieren wenn nicht sogar mehr!

    Grüße Lutz

  4. Peter Deiser Dez 12, 2012

    Ich hab da ein Riesenproblem.
    Mach seit 10 Jahren mit meinem Roland Discover5(mit Mixer Behringer 1832FX an dem Gitarren,Theremin,Sitar,etc hängen) 2 RCF ART Aktivboxen)auf Alleinunterhalter(63!!!und bissl taub is er auch schon).Da bei mir von Pianissimo bis fff(Rammstein,Who…)alles drin ist gibts das Riesen-Pfeifproblem(Manche Midifiles sind auch geradezu prädestiniert dazu).Nun hab ich nach einem Konzert in einem Gewölbe aber die Nase voll:-((( Es war ein Desaster.Entweder es wummerte(Mad world) oder es pfiff(Time Pink Floyd) ..ich musste meinen Monitor(Solton KAM) ob der Rückkopplungen dermassen zurückdrehen,dass ich mich selbst nicht mehr hörte(Leute sangen und schrien mit……:-))))))Andererseits nahm mein Mikro(läuft mit Vocoder über Roland Discover) den ganzen reflektierten Wirbel natü auf und so fings schon dauernd zu pfeifen an-Limiter im Roland /Mikro kann man halt nicht soooo weit zudrehen dass man den totalen Kacksound hat…………………..
    Nun hab ich seit 10 Jahren an meinen 100 Songs bis ins Feinste rumgeschraubt und ziseliert und verhindere deswegen permanent mich an ein neues Gerät zu begeben:-((( weil ich sonst die ganze Musikkiste abortieren müsste.Ja ich weisss das das antike Trümmer sind.Nur ist am Markt meineswissens nichts adäquates mit dem man die Files und die Vocals dermassen genial bearbeiten kann.
    Was kann man tun?Und bitte gebt mir nicht den Tip ins nächste Musikhaus(warschon),Tontechniker (Habschon:-((((((( oder „da kaufen wir zu Weihnachten eine neue Anlage………..
    Ist die neueLin6 PA eine Entpfeifungsperspektive?oder die Bose-Säulen(da kann ich wieder nicht mehr wie 500 Leute beschallen) oder hilft mir da so ein (Sabine) Geheimtip von Euch.
    Ach ja:Baut mir jemand den Roland Discover5 von Diskette auf USB um…
    .und solche irren Tagträume hab ich schon.
    WAS TUN?
    Manchmal kling ich allerdings ultrageil!

    Liebe delamarophile Grüße
    Peter

    PS:Inearmon halt ich nicht aus:-(
    PPS:Man ist in meinem Alter allerdings immer gleich bei der „Endlösung“.Ich hör auf.aber dann sieht man
    Stones, Buenavista………….
    PPPS:Kleines Weihnachtsgeschenk:http://ammerconsole.bandcamp.com/album/die-v-gel-nach-oskar-sala

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