• Thoms Studiotalk

Audio Metering – TST011

Spannende Materie heute bei Thoms Studiotalk: Audio Metering ist das Thema dieser Podcast-Folge – die Pegelanalyse von Audiomaterial. Erneut begrüßen wir Friedemann Tischmeyer, Mastering-Koryphäe und Spezialist in Sachen Audio Metering, der unter anderem für das MAAT Digital DRMeter MkII verantwortlich zeichnet (früher bekannt als TT Dynamic Range Meter). Viel Spaß bei unserer Aufarbeitung dieses wichtigen Sujets!

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Henry war auf der SUPERBOOTH und hat drei Interviews im Gepäck: mit den Audiospezis von Soundtoys – Schmiede legendärer Plugins – sowie Ploytec und Sonicsmith. Es geht um einen analogen Synthesizer im Bodentreterformat und natürlich Plugins. Viel Spaß!

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Herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe von delamar Guitar Digital – Reamping ist das Thema in dieser Episode. Was ist Reamping? Ganz einfach: Die Neuvertonung einer »trockenen« Gitarrenaufnahme (ohne Amp und höchstens mit den für die Performance essentiellen Effekten wie Wah Wah) mit anderen Amps bzw. Amp-Einstellungen und ggf. zusätzlichen Effekten. Alles darüber jetzt in ganz ausführlich … viel Spaß!

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Zwei Audio Plugins zum Mastering – ausnahmsweise ein Pärchen in delamar Check. Für Henry gehören sie untrennbar zusammen bei der Beantwortung von Fragen wie »Ist mein Track laut genug, um wettbewerbsfähig zu sein?«, »Ist laut auch laut genug?« oder »Muss ich den Loudness War noch mitmachen?«. Alle Details zu den zwei Helferlein für Mastering Engineers hier und jetzt …

MAAT Digital DRMeter MkII &
Nugen Audio MasterCheck Test
delamar Check #010

  • Plugins für Windows (ab Version 7) & Mac OS (ab Version 10.8)
  • Schnittstellen: VST2, VST3, AAX, AU
  • Nugen Audio MasterCheck zusätzlich als RTAS (32 Bit)
  • Demoversionen erhältlich

MAAT Digital DRMeter MkII

MAAT Digital DRMeter MkII

MAAT Digital DRMeter MkII

On den korrekten Pegel für deine Produktion geht im Mastering gar nichts. Der Loudness War ist vorüber – zumindest sind viel weniger Opfer zu beklagen als noch vor ein paar Jahren. YouTube, SoundCloud & Co. haben ihm den Garaus ausgemacht.

Warum das so ist? Bei Hochladen der Dateien auf einen Streamingdienst deiner Wahl werden die Dateien durch einen eigenen Algorithmus der jeweiligen Portale geschickt. Diese sorgen dafür, dass es zwischen den einzelnen Tracks/Videos nur minimale Lautstärkeschwankungen gibt.

Das bedeutet, wenn Du dein Master stark limitierst und komprimierst, bis an die 0-„>dBFS-Grenze kurz vorm Clipping, wird es etwa auf YouTube nicht wesentlich lauter klingen. Im Gegenteil, dein Track wird an Lebendigkeit und Brillanz verlieren. Wenn dein Track etwas leiser ist und mehr Transienten aufweist, dann wird der auf dem Streamingdienst deiner Wahl wesentlich besser klingen. Richtig laut mastern ist für die heutigen Streaming-Angebote nicht der Weisheit letzter Schluss.

Um jetzt herauszubekommen, wie laut Du dein Master letztendlich machen musst, hilft dir ein Metering-Plugin wie das MAAT Digital DRMeter MkII. Henry, Thom Wettstein und Mastering-Koryphäe Friedemann Tischmeyer – Letzterer ist Entwickler des Plugins und delamar-Veteran (von ihm stammt z.B. die Artikelreihe »Mastering am Computer« auf delamar).

Da kommt noch mehr – freu dich jetzt schon auf den dazugehörigen Studiotalk, der auf diesem Kanal in Kürze erscheinen wird.

MAAT Digital DRMeter MkII: Features

  • Dynamic Deviation (Dynamische Abweichung) von der vorhandenen dynamischen Dichte zur tatsächlichen Lautheit
  • Gleichzeitige Anzeige der Relativen und absoluten Lautheit
  • Alle gängigen internationalen Lautheits-Standards wie R128 und A/85
  • Praxisnahe Presets für Normalisation auf iTunes, YouTube, Tidal, Spotify und CD-Produktionen
  • True Peak
  • Peak to Loudness Ratio (PLR)
  • Sample Peak to short Term Loudness Ratio
  • Max./min. LUFS, RMS

Eindruck

Die Bedienelemente sind logisch angeordnet und die Oberfläche ist sehr aufgeräumt. Nach einem Klickt auf die Titelleiste des Plugins kommt man an alle gängigen Einstellungen und kann sich die mitgelieferten Presets laden.

Video von Thom zum MAAT Digital DRMeter MkII

Wer braucht es wofür?

Wer? Jeder, der Musik, Film-Soundtracks und Radiostreams professionell bearbeiten will.

Wofür? Zum Festlegen der korrekten Lautheit eines Tracks für ein bestimmtes Medium. Neben der richtigen Lautheit ist es auch unumgänglich, die dynamische Integrität des Titels sicherzustellen. Das klappt hiermit bestens. Der Mastering-Engineer kann nach dem ersten Durchhören und dem Beobachten der Meter ziemlich genau einzuschätzen, was zu tun bleibt.

Nugen Audio MasterCheck

Nugen Audio MasterCheck

Nugen Audio MasterCheck

Auch dieses Plugin findet man üblicherweise auf dem Masterbus. Es beherrscht die üblichen Lautheitsskalen wie R128, A/85 und das K-Metering von Bob Katz. Die Skalen lassen sich flexibel einstellen, wenn auch nicht so weitgehend wie beim DRMeter.

Mit einem zugeführten Send-Signal können – ähnlich wie beim Flux:: Pure Analyzer – aus verschiedene Quellen auf einmal analysiert werden. Sehr praktisch beim Einsatz von für Referenz-Tracks.

Es folgt eine knackige Auflistung weiterer Fähigkeiten, bevor wir am Schluss auf das Killer-Feature schlechthin zu sprechen kommen.

Nugen Audio MasterCheck: Features

  • Presets für:
    • Apple iTunes Radio
    • Spotify
    • Radio
    • EBU R128
    • ATSC A/85
    • Mobile Streaming
  • Standardisierte Messungen:
    • Programm Loudness
    • PLR
    • Short Term Loudness
    • ITU Intersample Peaks

Das Killer-Feature

Du kannst dir anhören, wie dein Master sich auf verschiedenen Streaming-Diensten anhören wird. Außerdem hörst Du bei Bedarf allein den Unterschied zum Original (»das Delta«). Henry hat erschreckt, was da an Qualität auf der Strecke bleibt. Eine Funktion, die einem wirklich die Augen öffnet.

Auf der Website des Herstellers findest Du übrigens eine tolle Anleitung zum Mastering für iTunes & Co.

Schlusspunkt

Bilde dir deine Meinung mit unseren Anstößen im Podcast – wie üblich, überlassen wir das Fazit dir und wollen hiermit nur eine starke Anregung zum Test der beiden Plugins liefern.

Lass uns wissen, was Du von den beiden Plugins hältst. Wir freuen uns über deine Kommentare und Anregungen!

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