Philosophie in analog & digital II – DG104

14. November 2015

Im zweiten Teil unserer Doppelfolge à la »Ein Kessel Buntes« hörst Du weitere Anekdoten aus dem musikalischen Leben unserer Moderatoren. Diesmal öffnen Benni und Henry ihre Nähkästchen und berichten von neuem Equipment. Wie gehabt, steht diese Episode zum Download bereit, doch Du kannst sie auch mit einem Klick auf den Play-Button direkt im Browser hören.

delamar Guitar #104 – Philosophie II

Benni hat sich einen 8-Zoll-Brüllwürfel mit 5 Watt zugelegt. Der hat nur einen Regler: Volume von 0 bis, hihi, 12. Spinal Tap war gestern. :) Für kleinere, womöglich spontane Auftritte scheint er bestens tauglich zu sein, zumal er sehr klein und leicht daherkommt.

Henry hat via eBay einen Verstärker erworben. Dessen Verkäufer hatte uralte Raritäten – Orgeln, PA-Geschichten, Bassverstärker, […] – bei sich herumstehen, alles bestens erhalten. Auch eine über 100 Jahre alte Akustikgitarre, eine echte 57er-Stratocaster und einen Roland JC-120 (»Jazz Chorus«) bekam Henry zu sehen.

Genug Stoff also, um rund eine halbe Stunde zu füllen. Bleibt uns nur noch, dir gute Unterhaltung zu wünschen. Gute Unterhaltung!

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3 Kommentare

bei “Philosophie in analog & digital II – DG104

  1. WassIsnn Nov 18, 2015

    Tag zusammen,
    ich denke das die verwendung von analogem Equipment immer weniger wird. Ganz aussterben wird es sicher nicht.
    Was alleine schon mit einem iPad möglich ist.
    https://www.youtube.com/watch?v=wtZdDvcdF4o
    Und es geht noch deutlich mehr.

    Mal erlich, das mit analogen equipment hinzubekommen ist meines erachtens schwierig. Wobei viele effekte sind heutzutage schon Digital. Chorus, Flanger, Hall etc.
    Wenn nur digitales equipment verwendet wird kann eine 4 Köpfige Band mit kompletten Gerät in einem Taxi zum Gig fahren. Die PA mal aussen vor. Und die Soundmöglichkeiten sind extrem vielseitig.

    Als Gitarist, ein Gittarenkoffer und einen Koffer für den Rest. Von mir aus noch eine Akive Box auf einem Hochständer. Dann hört der sich auch endlich mal wenn die den auf Ohrenhöhe anbrüllt. Dann schreien die anderen Bandmitglieder mal Lauter und nicht leiser.

  2. Wie aber bekommt man das Gefühl hin, wenn man einen 100 Watt Marshall volle Lotte aufreisst?!?
    Das geht nicht mit dem iPad und Co. ganz sicher nicht.
    Ich habe das ausprobiert. Der Druck ist nicht reproduzierbar :-)

    Ich stehe dem digitalen Krim Krams ja nicht abgeneigt gegenüber – ich liebe Amplitube :-) Einen echten Amp kann man damit aber nicht ersetzen.

    Guten Start in den letzten Arbeitstag der Wochen
    Henry

    • WassIssn Nov 20, 2015

      Ja genau, den 100 Watt Marschall voll aufreissen. Das ist für dich schön aber für den Rest der Band nicht. Denn es wird bei der Probe und bei einem Konzert absolut als Kontraproduktiv angesehen. Also immer wenn man mit anderen zusammenspielt wird es als störend empfunden. Auch steht im Endeffeckt ein Mikrofon vor einem der 8 Lautsprecher und das geht dann über die PA. Da kann man dann getrost die anderen 7 Lautsprecher abschalten und direckt einen 12.5 Watt Verstärker benutzen. Diese kräftigen Verstärker waren damals sinnvoll als es kaum vernünftige PA’s gab. Die Bassleute kammen früher oftmals mit 400-600 Watt an. Der Sänger hatte einen Gesangsverstärker dabei. PA?, nein!, denn selbst die Miete zu teuer.

      Aber wenn es Spass macht sich vor einen Marschall zu stellen und sich die Haare zu Föhnen, warum nicht. ;-). Es ist schon geil. Das alte Equipment übt auch immer noch einen gewissen Reiz auf mich aus. Aber bin 61 gebohren und mit dem alten Kram gross geworden. Wir hatten nichts anderes und mussten es benutzen. Und damals war ein Marschall schon gutes Equipment. Wir haben davon geträumt aber nicht das Geld. Und ich stelle feste Träume bleiben oftmals und ich muss manchmal, jetzt wo ich es mit leisten kann, den Reflex unterdrücken mir so eine Teil zu kaufen. Denn es ist nur ein Traum von früher. Das alte Euqipment wird heutzutage so gut simuliert das es besser als das Orginal klingt. Und wenn wir ehrlich sind. die Jungens die damals eine guten Sound hatten die hatten oftmals Effektgeräte vor dem heutzutage als Spitzen Verstärker empfundenen Gerät liegen die oftmals mehr als einen Monatslohn repräsentierten.

© delamar.FM