DI oder Amp? Bassabnahme – DG026

17. August 2013

Diese Folge von delamar Guitar, dem Podcast zur Gitarre und ihren Saitensprüngen, dreht sich wieder um den Bass – insbesondere um die Frage, ob und inwiefern auf der Bühne und im Studio der Bass besser über einen mikrofonierten Amp oder doch über eine DI-Box abgenommen werden sollte. Nebenbei fliegen wieder Funken und es riecht nach Schwefel. Nicht nur, weil Henry wieder zurück ist aus Wacken.

Viel Spaß!

delamar Guitar #026 – DI oder Amp? Bassabnahme

In dieser Folge begrüßen Jens und Henry zunächst einmal die liebe Ann aus ihrer Klausur und der anschließend wohlverdienten Urlaubspause zurück. Welcome back, Ann! Und gerade wieder zurück, schon steht sie im Mittelpunkt einer Folge von delamar Guitar: Es geht um den Bass und hier speziell um die Vorzüge wie Nachteile, den Bass auf der Bühne und im Studio entweder über einen Amp oder über eine DI-Box zu betreiben. Dabei lag es nahe, dass wir Ann zum Einstieg ins Thema zu einem Rig Rundown ihres Setups baten; dieser stand ja noch aus, nachdem Henry und Jens in der letzten Folge ausführlicher über ihr Equipment geplaudert hatten.

Warum Ann auf der Bühne (zur Zeit) keinen Amp verwendet, sondern auf eine DI-Box zurückgreift, ist spektakulär. Irgendwie knistert es immer und riecht nach Pech und Schwefel, sobald Ann in der Nähe ist. Selbstverständlich kann Ann auch mit überzeugenden Argumenten aufwarten, um live auf eine DI-Box zurückzugreifen. Doch es gibt auch Bedenken: Noch ganz unter dem Eindruck handelsüblicher Lautstärke in Wacken, kann Henry mit einer DI-Abnahme auf der Bühne nicht so ganz warm werden. Für ihn muss es richtig krachen und drücken, damit das entsprechende Feeling aufkommt. Freu dich auf eine kontroverse Diskussion folgender Themen:

  • Rig Rundown mit Ann
  • Schall und Rauch oder: Die Nachteile des Bassamps auf der Bühne
  • Tiefe Saiten und DI-Box: Liebe auf den ersten Blick?
  • Exkurs: Monitoring auf der Bühne
  • Pedaleinsatz bei der DI-Abnahme
  • State-of-the-art Amps: Mark-Bass vs. Ampeg
  • Das Studiosetup für den guten Bass-Sound
  • Gute Mikrofone für die Bassamp-Abnahme
  • Preamp bzw. Channel Strip bei der Bassaufnahme
  • DI, Amp oder beides: Best of both worlds durch Signalsplitting
  • Wieso DI-Box? Geht doch auch direkt ins Pult

Was ist Deine Meinung? Welche Erfahrungen hast Du mit der Amp- und/oder DI-Abnahme gemacht? Wie immer interessieren wir uns brennend für deine Argumente. Schreib doch einfach einen Kommentar, teile dich mit und bring dich ein. Stay tuned & ROCK ON!

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Ein Kommentar

bei “DI oder Amp? Bassabnahme – DG026

  1. Raphael Aug 19, 2013

    Bass mikrofonieren vs. DI Box:

    Ich persönlich mag beides und denke, dass jede Methode ihre Vor- und Nachteile hat.
    Für den Gebrauch einer DI Box spricht meiner Meinung nach v.a., wenn man ein cleanes Signal braucht oder haben will. Also wenne s beim Basssound eher auch um technische Gedanken geht, wie man Frequenzen im Spektral verteilt.
    Für Fretless SOund setzte ich auch sehr gerne DI Signale ein, bzw. schicke diesen durch einen Röhren Pre-Amp und greif dort das DI Signal ab.

    Als Amp benutze ich einen Mesa Boogie Bass 400+ (das Äquivalent zum Ampeg SVT)…also Vollröhre. Dieser Amp ist jetzt nicht unbedingt der linearste und kann auch schön zum zerren gebracht werden. Gerade wenn ich eher auf der Suche nach dreckigen Bass Sounds bin, mag ich es eher den Bass zu mikrofonieren.
    Um mal eine Richtmarke zu geben, was für mich dreckig ist: Billy Shehan, Muse, etc…also Sounds die deutlich in die Midden gehen oder auch angezerrt, bis ziemlich verzerrt sind…oder auch knackige Plektrum Sounds.
    Bei Slap Sachen oder manchen Fingerstyle Sachen würde ich ggf. eher das DI Signal nehmen…

    Noch eine Möglichkeit:
    Wenn man verzerrte Sounds benutzt, macht es sinn eine cleane DI Spur mit aufzuzeichnen neben der Amp Spur. Man kann dann nacher hingehen und auf die Ampspur einen Lo-Cut setzten und auf die DI Spur einen Hi-Cut. In diesem Fall kann man die Zerre dann schon in die Mitte rein verlagern (ja ich weiß…manche Gitarristen sehen darin eine BEdrohung ihres Egos…aber es rotzt!) und untenrum den Bums behalten.

    Einen Transistoramp alla Mark Bass…hm…weiß nicht ob ich da mikrofonieren würde. Vielleicht…
    Wenn die Kiste ein Lüfter hat bietet es sich an den Amp in ein anderes Zimmer zu stellen, wie die Box.

    Mikrofone zum Mikrofonieren:

    Der Klassiker SM57 macht ganz gute Dienste. D12 geht auch ganz gut. EV RE20 ist auch glaub ich ganz nett…ggf. kann man auch mal Großmembrane (z.B. NT 2A) ausprobieren…

    Noch eine witzige Sache bei Mikrofon:
    Man kann durch den Abstand Mikrofon – Box auch ein bissel Tiefe simulieren, indem man das Mikro weiter weg stellt von der Box. Funzt natürlich nur dann, wenn man einen sehr gut klingenden Raum hat ohne nennenswerte Moden!
    Und …ja…in diesem Fall ist es auch nicht mehr so unproblematisch DI und Amp Signal zu mischen wegen den Phasenverschiebungen!

© delamar.FM